Logo

Babymassage

Wohltuend ist diese zärtliche Zuwendung für das Baby - und eine wunderbare Möglichkeit für Mutter und Kind, sich näher zu kommen.

Die wohltuenden Effekte der Babymassage
Der wohltuende Effekt der Babymassage (etwa ab der dritten Woche - nach dem Abheilen des Nabels) ist leicht nachzuvollziehen.

Die Haut ist für eine Neugeborenes ein sehr wichtiges, wenn nicht das wichtigste Sinnesorgan überhaupt. Über keinen anderen Weg kann es Zuwendung und Zärtlichkeit stärken empfinden, als über die Haut.

Während der Schwangerschaft ist das Baby permanent von Fruchtwasser umgeben und wird von der Gebärmutter sanft stimuliert. Dies vermittelt dem Baby Wärme und Geborgenheit. Ist das Baby dann auf der Welt, liegt es oft über Stunden allein in seinem Bettchen, in dem sich nichts um es herum bewegt. Vermisst es die "alte" Geborgenheit dann allzu sehr, wird es anfangen zu schreien.

Durch eine sanfte Massage kann das Baby beruhigt werden – es fühlt sich geborgen. Sein Urvertrauen und das Körperbewusstsein werden gestärkt.

Aber nicht nur die Seele, sondern auch der Organismus profitiert von solchen Streicheleinheiten.

Durch die sanfte Massage werden  über das Gehirn vermehrt Wachstumshormone ausgeschüttet. Die Herz-Kreislauf-Funktion, sowie die Durchblutung der Haut und der Muskeln werden angeregt. Die Atmung ist intensiver und der Verdauungstrakt wird stimuliert. Aus diesem Grund ist die  Massage besonders für Babys mit Blähungen zu empfehlen.

Nebenbei wird das für eine gesunde Entwicklung so notwendige "Urvertrauen" gestärkt und das Körperbewusstsein in seiner Ausprägung unterstützt. Babys - so hat man herausgefunden - die nur wenig gestreichelt werden, stehen unter einem gewissen Stress, der durch das "Vermissen" dieser Streicheleinheiten hervorgerufen wird. Dieser wiederum beeinflusst den Stoffwechsel negativ und kann so das Wachstum beeinträchtigen.

Es gibt verschiedene Schulen / Formen der Babymassage. In unseren Kursen können Sie die Babymassage nach Leboyer  kennenlernen.

Babymassage nach Leboyer
Der Franzose Frédérick Leboyer lebte für einige Zeit in Indien. Hier lernte er die Massagetechnik kennen und brachte sie dann später nach Europa. Bei dieser Form der Massage werden einzelne Körperteile in einer bestimmten Reihenfolge sanft massiert (Brust, Arme, Hände, Bauch, Beine, Füße, Rücken, Gesicht).

Die Massage endet mit drei Yogaübungen.

Massageöle
Das Massageöl darf nicht parfümiert sein, um eventuelle Hautreizungen oder die Entstehung von Allergien zu vermeiden. Das Massageöl sollte angewärmt sein – d.h. sie erwärmen es vor der Massage in Ihren Handflächen. Sie können natürliche, reine, kaltgepresste Öle verwenden, z.B. Ringelblumenöl, Olivenöl, Traubenkernöl, Distelöl.
In unseren Kursen verwenden wir Mandelöl.

Literatur
„Sanfte Hände: Die traditionelle Kunst der indischen Baby – Massage“ von Frédérick Leboyer, Kösel Verlag
„Babymassage“ von Christina Voormann
Gräfe & Unger Verlag

Kursdauer und –gebühr
Die Babymassage findet wöchentlich für 90 Minuten statt.
Ein Kurs besteht aus 6 Treffen und kostet 45,00 Euro.